Warum mögen wir eigentlich Süßes?

Ganz im Sinne unserer "Proweightless Schnipsel" gibt es auch hierzu eine kurze und knackige Antwort auf die Frage, warum wir eigentlich Süßes so sehr mögen.

 

Es ist noch gar nicht so lange her, da war es gar nicht so einfach, an Essen zu kommen. Besonders an die ja für den Körper an sich nicht ganz so unwichtigen Kohlenhydrate. Kaum mehr vorstellbar. Besonders heute, wo wir die Aufnahme von Kohlenhydraten ja reduzieren wollen. 

 

Unsere Vorliebe für Süßes geht sogar so weit, dass unser Gehirn Dopamin ausschüttet wenn wir es bekommen. Eine Belohnung sozusagen. Wir fühlen uns gut! Und wer will davon nicht mehr. 

Dazu kommt, dass süße Lebensmittel (Beeren zum Beispiel) unserem Gehirn signalisieren: das ist gut! Das gibt Energie! Das ist nicht giftig oder verdorben. 

 

Diesen Prozess gibt es natürlich noch heute. Dummerweise ist es nicht mehr annähernd so schwer an Kohlenhydrate zu gelangen, wie es das noch vor einigen Jahrzehnten gewesen ist. 

Hinter unserer Vorliebe für Süßes stecken also Jahrtausende der Entwicklung, in denen wir uns um unsere Nahrung ganz schön kümmert mussten. 

Es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis unsere Gehirne lernen, dass es Süßes an jeder Ecke gibt. 

 

Das gilt übrigens nicht nur für uns Menschen. 

In einer Versuchsreihe zum Thema Gerechtigkeit können wir einen tierischen Verwandten bei seiner Meinung zum Thema Gurke beobachten: 

https://www.youtube.com/watch?v=5e6o11zg9D0

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