Haferbrei mit Ahornzucker

Was ein Wort bei uns auslösen kann, ist nichts Neues. Es ist also kein Wunder, dass ein Produkt mit dem liebevollen, umgangssprachlichen Namen „Haferschleim“ nicht unbedingt zur ersten Wahl gehört, ist wenig verwunderlich. 

 

Wir meinen: völlig zu Unrecht! 

 

Für die Ketofreunde unter unseren Lesern: Ihr könnt aufhören zu lesen. Hafer ist für Euch kein sinniger Start in den Tag. Mit über 65g/100g (je nach Verarbeitung) sind Haferflocken vom Tisch. Ein kleines Wort ans Gewissen an diesem Punkt. Ob etwas gut oder schlecht ist, hat zum einen nicht nur mit dem Anteil an Kohlenhydraten zu tun und muss zum anderen ins Verhältnis gesetzt werden. Bleiben wir beim Beispiel Haferflocken. Besser oder schlechter als was!? Besser als grellweißes Toastbrot? Logisch!  

 

Für Low-Carbler sieht sie Welt schon wieder anders aus. Wenn wir uns darauf einigen können, dass wir mit 100-150 g Kohlenhydraten von einer Low-Carb Ernährung sprechen, dann können Haferflocken durchaus mit von der Partie sein – in überschaubaren Mengen versteht sich. 

 

Aber werfen wir einen Blick auf die Gründe, warum wir als Keto-Diät überhaupt auf die Idee kommen, über Haferflocken zu sprechen. 

Eines unserer neuen Produkte ist – hört, hört – Haferbrei. In diesem Fall mit dem Geschmack des Ahornzuckers. Fast ein Muss für jeden, der schon mal in den Genuss eines nordamerikanischen Porridge gekommen ist. 

 

Im Falle unseres Haferbreis sind wir natürlich in jedem Fall auf der sicheren Seite was die Ketose angeht: Die 16,7g Kohlenhydrate je 100g werden je Portion zu 6,0g. Davon sind bei 100g gerade einmal 2,5g Zucker – was je Portion von 36g zu 0,9g Zucker entspricht. Die Verteilung der restlichen Makronährstoffe: 
Fett: 4,2/100 bzw. 1,5/36 g

Gesättigte Fette: 0,6/100 bzw. 0,2/36 g

Ballaststoffe: 13,0/100 bzw. 18,0/36 g

Protein: 50,0/100 bzw. 18,0/36 g

 

Proweightless, Diät, Makronährstoffe
Proweightless Haferbrei Verteilung der Makronährstoffe

Ein Blick auf die Health Claims verrät uns: Reich an Protein, zuckerarm und ballaststoffreich! Die Verteilung der Makronährstoffe haben wir zur flotten Übersicht graphisch dargestellt. 

 

Die ersten Geschmackstests sind durch die Bank positiv ausgefallen. Optisch mag es auch bei uns schönere Produkte geben – aber wir wollen ja hier keinen Michelin Stern. 

 

Alles in allem also ein gutes Produkt für unsere Phase 1 und natürlich alle folgenden Phasen. 

 

Haferflocken nach der Diät

Aber irgendwann ist auch die beste Diät vorbei. Haferflocken bieten sich aus verschiedenen Gründen als regelmäßiges Frühstück an. Die angefügte Tabelle zeig schon ein wenig, wo die Reise hingeht: 

 

Nährwertangaben Hafer (roh) je 100g

 

Kalorien: 

379

Fett:

6,5 g

     davon gesättigte:

1,1 g

Kohlenhydrate: 

68 g

     davon Zucker: 

1 g

Ballaststoffe: 

10 g

Protein:

13 g

 

Neben den Kohlenhydraten fallen einige andere Nährstoffe ins Auge. 

Zum einen sind ist ein beachtlicher Teil der Kohlenhydrate die guten Ballaststoffe – ca. 10g/100g. Ganz besonders ist hier der hohe Anteil der wasserlöslichen Ballaststoffe zu erwähnen. 

Und die haben es in sich. 

-       Regulieren die Fettaufnahme und helfen beim Gewichtsmanagement 

-       Haben eine senkende Wirkung auf die Cholesterinspiegel 

-       Stabilisieren Glukose Level (durch verlangsamte Aufnahme von Kohlenhydraten) 

-       Füttern unser Mikrobiom!

 

Die Kombination aus den oben aufgelisteten Punkten, also Reduktion des Cholesterinspiegels, Stabilisierung des Blutzuckers und die verringerte Fettaufnahme, kann das Risiko an Herzkreislauferkrankungen zu erkranken reduzieren. 

 

Ein kleiner und positiver Nebeneffekt der Ballaststoffe: Sie machen länger satt. 

 

Als nächstes lohnt sich ein Blick auf die Fette. Die setzten sich nämlich zu einem großen Teil aus mehrfach ungesättigten und einfach ungesättigten Fetten zusammen (die besseren Fette ;) Insgesamt knapp 80% der enthaltenen Fette fallen auf diese beiden Gruppen. 

 

Last but not least, der Makronährstoff Protein schlagt mit gut 13g/100g zu Buche. Also auch eine nicht zu verachtende pflanzliche Proteinquelle. 

 

Ohne ins absolute Detail gehen zu wollen - aber ein paar Mikronährstoffe bringt der Haferbrei auch mit auf den Tisch. Da wären zum Beispiel ein paar Folate 32,0 µg oder einige Mineralien die unser Körper natürlich genauso benötigt.  

 

Also, unterm Strich dürfen Haferflocken durchaus auf den Frühstückstisch. Etwas in Wasser (gerne auch warmes) eingeweicht und ein paar Früchte und Nüsse dazu – fertig ist ein nahrhaftes und gesundes, kleines und vor allem natürliches Frühstück. 

 

Im Gegensatz zu unserem Haferbrei würden wir allerdings auf Dauer den Ahornzucker weglassen... 

 

Was meint Ihr? Ist Haferbrei oder sind Haferflocken ein Produkt, das sich auf Euren Frühstückstisch verirren darf? Wir freuen uns auf Kommentare, Anregungen und Bilder!

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