SUCHT den Fehler

Es gibt 1000 Möglichkeiten, eine Diät zu machen. Einige davon sind hervorragende Wege, Gewicht zu verlieren - wie zum Beispiel die Proweightless-Diät :) - andere sind eher fragwürdig. Die einen reduzieren Kohlenhydrate, andere konzentrieren sich auf Fett, andere erzählen uns, wir könnten alles essen und nehmen dann einfach eine Tablette oder ein Pulver und schwupps… Unabhängig davon steht über allem ein Problem. Ein 75% Problem. Wir essen zu viel. Egal ob es nun gute oder schlechte Nahrungsmittel sind, es ist zu viel.

Die Daten 

 

Seit den frühen 60iger Jahren sammelt die UN Daten rund um unsere Ernährung. Verfügbarkeit im Allgemeinen, Verfügbarkeit der Makronährstoffe, Verteilung und so weiter. In Zusammenarbeit mit der Oxford Universität stellt unter anderen die gemeinnützige Organisation „Global Change Data Lab“ die Daten zur Verfügung. Diese Daten zeigen zum einen, dass sich die Verfügbarkeit von Nahrung besonders in ärmeren Regionen der Welt verbessert hat. Bei uns ist diese Verfügbarkeit allerdings über das Ziel hinaus geschossen… Mittlerweile haben wir es auf beeindruckende 3500 kcal geschafft. Diese Menge steht jedem von uns täglich zur Verfügung - und einen beachtlichen Teil davon konsumieren wir auch. Dem Gegenüber stehen die Empfehlungen verschiedener Ärzte, Behörde und Organisationen. Wenn wir Unterschiede vernachlässigen, die sich auf Alter und Geschlecht beziehen, können wir uns mit gutem Gewissen auf 2000 kcal am Tag einigen. Frauen etwas weniger als Männer, junge etwas mehr als ältere…

Die Folgen

 

Das mit dem Kaloriendefizit haben wir alle schon mal gehört. Wenn 2000 kcal das Optimum sind, müssen wir zum Abnehmen unter diese 2000 kommen. Nur so ist der Körper gezwungen, an seine Reserven zu gehen. Soweit so klar. Dummerweise funktioniert diese Rechnung auch in die andere Richtung. Wer über das Maß hinaus konsumiert und diese zusätzliche Energie nicht durch Bewegung verbraucht, der nimmt zu. Die Folgen davon können über 50% der Bevölkerung am eigenen Leib sehen, spüren und erfahren. Seit Jahren sprechen wir von einer Fettleibigkeit Epidemie - ein eigenwilliges Wort in diesen Zeiten aber nicht unbedingt anpassen. Aber! In 2019 sind ca. 160.000 Menschen an Schlaganfällen oder Herzschlägen gestorben, welche in direktem Zusammenhang mit Übergewicht stehen. Und es werden jedes Jahr mehr.

Und nun?

 

Wieder ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Wer zu lange zu viel Energie zugeführt hat, muss jetzt zu wenig zuführen. 
Wenn das aber so einfach wäre, würden es wesentlich mehr Menschen schaffen und wir kein Angebot haben.

Die Mechanismen, welche die Proweightless-Diät in Gang setzt, helfen dabei, die Herausforderung des Kaloriendefizits zu meistern und so erfolgreich den ersten Schritt zu nehmen.

Grundsätzlich kann aber jeder bei sich selber anfangen. Einfach etwas weniger essen. Und wenn dieser erste Schritt gemacht ist, kommen wir wieder und fangen an, einen Blick auf as zu werfen was wir so essen. Und dann wird es erst richtig ungemütlich ;)

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